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| Wer den Acker pflegt, wird eines Tages die Früchte seiner Arbeit ernten können. |
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Den eigenen Olivenhain hegen und pflegen. Die saftigen Oliven ernten und zu köstlichem Öl pressen. Das gewonnene Öl in der Nachbarschaft oder auf dem Markt verkaufen. Ein Traum vieler Bauern, den sich die wenigsten leisten können.
Auch wir können uns den Kauf grösserer Ackerflächen mit unseren bescheidenen Mitteln nicht leisten. Aber wir sind der Meinung, dass Menschen, die ihre Zukunft selber aktiv gestalten wollen, nicht daran scheitern sollten, dass sie kein fruchtbares Land besitzen und ihnen das Geld fehlt, um sich ein Stück davon zu kaufen.
Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Ackerland zu pachten und es den zukünftigen Bauern für einen symbolischen Preis zur Bewirtschaftung zu überlassen. Auch hier gilt: wir wollen keine Almosen verteilen und damit das Selbstwertgefühl des Empfängers herabsetzen.
Erste Versuche mit unterverpachteten Gemüsegärten zeigen, dass fleissige Arbeiter nach einer Weile genug verdienen können, um selber ein kleines Stück Land zu pachten und dieses in Eigenverantwortung zu bewirtschaften. Damit ist ein entscheidender Schritt in ihre persönliche Unabhängigkeit getan.
In Zukunft wollen wir, wo es möglich ist, als Verpächter auftreten und den Menschen helfen, ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen. In welcher Form dies geschieht, wird sich von Fall zu Fall zeigen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, bepflanzte Olivenhaine oder Feigenplantagen zu pachten und gegen eine kleine Gebühr zur Ernte frei zu geben. Die Differenz zwischen Gebühr und Einnahmen aus dem Verkauf bleibt dem Arbeiter als Verdienst.
Und bestimmt werden uns bei der Umsetzung der Ideen noch weitere Möglichkeiten einfallen.
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